• Außendienst am 8.11.2026

  • Außendienst am 6.12.2025

Außendienst

Das Team des Waschsalons führt regelmäßig Stadtspaziergänge durch ausgewählte Gemeindebauten.

 

Eine der größten Errungenschaften des Roten Wien ist der kommunale Wohnbau. Insgesamt werden während der Ersten Republik über 380 Gemeindebauten mit mehr als 64.000 Wohnungen errichtet, manche davon als regelrechte „Stadt in der Stadt“ mit eigener Infrastruktur.

 

Diese reicht von Kindergärten und Mutterberatungsstellen über Waschsalons mit Waschmaschinen und Bügelstationen aber auch mit Brause- und Wannenbädern, Zahnkliniken und Tuberkulose-Fürsorgestellen, bis hin zu Büchereien, Veranstaltungssälen und Geschäftslokalen.

 

„Beim Wohnhausbau soll nicht nur an die Sicherung des Obdaches, sondern auch an die körperliche und seelische Gesundheit und an den kulturellen Aufstieg der Bevölkerung gedacht werden“, heißt es 1928.

 

Erkunden Sie mit uns die Vielfalt der Wiener Gemeindebauten!

Info

Dieses Angebot richtet sich an Einzelpersonen.

Kosten je nach Länge:
€ 12,- bzw. € 15,- / Person

Für Gruppen sind Stadtspaziergänge jederzeit buchbar.

Stadtspaziergang Karl-Seitz-Hof

1925 schreibt die Gemeinde Wien für die Errichtung einer „Gartenstadt“ in Jedlesee einen Wettbewerb aus; den Auftrag erhält schließlich der Otto-Wagner-Schüler Hubert Gessner. In der „Gartenstadt“ entsteht auch die 25.000ste Wohnung des Roten Wien, das erste Wohnbauprogramm ist damit abgeschlossen.

 

Die in den Jahren 1926 bis 1932 errichtete Wohnhausanlage verfügt ursprünglich über 1.173 Wohnungen, eine Wäscherei, einen großen Turnsaal, Versammlungsräume, Geschäftslokale und ein Restaurant. 1951, vor 75 Jahren, wird der Hof nach dem früheren Bürgermeister Karl Seitz (1869–1950) benannt.

Sonntag, 8.11.2026, 11 Uhr
Treffpunkt: 21., Karl-Seitz-Platz 1
Erreichbarkeit: U6 bis Floridsdorf, anschließend Bus 34A bis Jedlesee/Bellgasse
Kosten: € 12,– / Person

Anmeldung erforderlich unter:
info(at)dasrotewien-waschsalon.at

Stadtspaziergang Rabenhof

Der nach Plänen der Otto-Wagner-Schüler Heinrich Schmid und Hermann Aichinger errichtete Rabenhof wird 1929 eröffnet und 1931 nach Friedrich Austerlitz, dem legendären Chefredakteur der Arbeiter-Zeitung benannt. 1935 wird die Anlage von den Austrofaschisten in „Rabenhof“ umbenannt.

 

Der Hof verfügt zum Zeitpunkt seiner Errichtung über 1.097 Wohnungen für etwa 4.000 Menschen sowie über zahlreiche Infrastruktureinrichtungen, Ateliers und Geschäftslokale. In der Rabengasse befindet sich auch jener Saal mit etwa 400 Sitzplätzen, der heute das Rabenhof Theater beherbergt.
 

Sonntag, 6.12.2026, 11 Uhr
Treffpunkt: 3., Rabengasse 3, vor dem Rabenhof Theater
Erreichbarkeit: U3 bis Kardinal-Nagl-Platz
Kosten: € 12,– / Person

Anmeldung erforderlich unter:
info(at)dasrotewien-waschsalon.at

Das Rote Wien im Waschsalon
Verein Sammlung Rotes Wien
Halteraugasse 7
1190 Wien